Sonntag, 15. Februar 2009

was ist mit meinem letzten eintrag passiert, ich war mir sicher ich hab was reingestellt und nur noch keine fotos eingestellt...ahhh desloée...en plus ich hatte ne menge geschrieben, das nervt mich jetzt...grade wo ich doch so schreibfaul bin...

Montag, 2. Februar 2009

zeit für update

...mal wieder ziemlich lange her, wa ?, na ja mir war nicht so nach schreiben und so... Aber gut ich denke es wird mal wieder Zeit, obwohl wahrscheinlich eh alle Leute aufgegeben haben meinen Blog zu lesen, bis auf die lieben Eltern vielleicht, von denen ich noch ab und zu klagen höre ;)
Viel ist passiert: vor Weihnachten ein paar Tage in der Schweiz verbracht, das Schneggala besucht in sehr schöner Umgebung und mit ganz tollem Schnee...ui ich wollte glatt nochmal Kind sein, aber na ja so habe ich mir das Verhalten bewahrt und mich köstlich amüsiert. Hat auf jeden Fall super Spass gemacht und ich bin froh dass wir das noch hinbekommen haben. Auf jeden Fall nochmal nen fetten Schmatzer und ein dickes Dankeschön für alles, von der chocolat chaud träume ich noch immer ;)! Leider war die zeit viel zu schnell vorbei und auch gut ausgefüllt da es auch Mareikes letzte Tage waren und es hiess Abschied zu nehmen, aber wie heisst es so schön man soll ja bekanntlich aufhören wenn es am schönsten ist. Also back on the road again und zurück nach Bamberg, leider nicht viel von mitbekommen, zum Stadtbesuchen und sentimental werden hat die Zeit nicht gereicht und na ja, so gerne ich Bamberg habe und dort lebe, konnte ich es doch sehr gut als Zwischenstation akzeptieren. Eine supernette Überraschung hat uns auf jeden Fall erwartet, als einige Freunde überraschend aus der Torte sprangen, für uns gekocht hatten und das Bier kalt stand ;), es wurde noch ein sehr netter Abend. Nächste Station Berlin, Familie und alte Freunde, leider auch viel zu kurz, aber meine kleine Nichte ist ne Wucht, der Hammer, super süß und mittlerweile schon so gross, unglaublich, da sieht man wirklich wie die Zeit vergeht und wieviel in eigentlich so weniger Zeit passieren kann. Das hat sich dann auch nach Weihnachten gezeigt, leider.
Danach noch 4 Tage London, das mir als Stadt richtig gut gefallen hat. Obwohl Großstadt habe ich mich sofort wohlgefühlt und werde es sicher bald wieder besuchen! Feuerwerk am Trafalgar Square, auch wenn man von dort nicht die beste Sicht hatte, auf jeden Fall elektrizierend. Tja und dann war der Urlaub auch schon wieder zu Ende und es ging zurück Richtung Frankreich, zum Glück hatte ich noch in letzter Sekunde einen guten Bus gefunden, ich hatte ja soweit einen Plan für die Rückfahrt, aber da das dann doch nicht so geklappt hat, wurde ich am 1. leicht unruhig wie ich am 2. nach Paris zurückkomme. Hat dann aber doch gut geklappt und ich war schneller und unkomplizierter wieder zurück als gedacht. Fähre fahren war toll, auf dem Deck hat einer Möwen gefüttert, das war witzig, er wirft Brotstückchen und der Vogel schnappt sie sich im Fliegen, wie so ein Hund, hihi, aber der Typ war eh lustig, hat mich in Paris lebend für ne Pariserin gehalten, das war mal ein nettes Kompliment ;).
Wieder in Rouen angekommen war ich ganz froh noch das Wochenende zur Erholung zu haben bevor es dann wieder mit dem Ernst des Lebens losging, die Arbeit: allerdings hab ich mich auch gefreut die Kollegen wiederzusehen, vor allem Jean-Clément, als mein Tutor wohl noch immer meine wichtigste Bezugsperson hier. Die ersten Paar Tage war es mit dem Französich wieder etwas schwieriger, zumindest mit dem sprechen, aber das hat sich eigentlich recht wieder eingestellt. Leider spreche ich mit meinem MiBeWo immer noch deutsch und ich tue aktiv zu wenig um mein Sprachniveau zu erweitern, aber so nach der Arbeit noch ein paar Lektionen durcharbeiten ist doch ganz schön hart, na ja und ich habe ja noch 7 Monate in denen sicher noch was geht.
Tja gute Frage was habe ich den letzten Monat eigentlich gemacht? Am Wochenende feiern mit den anderen EVS'lern, Aupairs oder den Franzosen, oder auch allen zusammen, nach wie vor am liebsten Shari Vari oder Bateau Ivre, die kleinen Musikbars mit Charme, oder aber auch davor oder danach in eine der Bars in der Nähe. Jean-Clément lacht mich immer aus wenn ich ihm sage wo wir waren, wahrscheinlich weil er in den selben Bars nur eben ein paar Jahre früehr rumgehangen hat, so nach dem Motto, jaja das waren noch Zeiten ;). Aber witzigerweise sind wir uns dieses WE zum ersten MAl über den Weg gelaufen, was ganz witzig war. Ich wollte ihm nicht auf die Nerven fallen immerhin latsche ich schon immer andauernd in sein Büro und ich dachte er würde das Private von Beruflichen strikt trennen, zumal das bei mir ja eh ein Zwischending ist, iregendwei arbeitet er mit mir und hat Verantwortung, andererseits sind wir halt doch Kollegen und da kann man auch mal nen Bier zusammen trinken wenn man sich über den Weg läuft. Hat auf jeden Fall gepasst! Ansonsten hänge ich noch viel mit Matt und Xavier ab und so ist eigentlich immer etwas los. Arbeitstechnisch läuft es auch ganz gut, kurz nach Silvester hatte ich erfahren dass einer meiner Jungs für ein Projekt in Armenien also mit dem Europäischen Freiwilligendienst gewählt wurde, was toll ist, es ist in der Tat nicht einfach die Plätze zu vermitteln, bzw. den Kandidaten dazu zu verhelfen sich gegen die anderen Bewerber durchzusetzen. Diese Blöden Dokumente auszufüllen und einzureichen hat mich allerdings einiges an Nerven gekostet. Erst hatten wir noch nicht die neuen Dokumente die nicht aufzutreiben waren, super, dann gab es so viele Unklarheiten und letztendlich besteht die französische Nationalagentur auf französisch, die spinnen als würde die ganze Welt selbstverständlich fr.sprechen*kopfschüttel*, also mussten wir die ganzen Angaben der armenischen Organisation übersetzten, eine Scheissarbeit. Aber egal als es endlich fertig war war ich doch ein bisschen stolz und froh dass es geschafft war, als die Nachricht kam, hey herzlichen Glückwunsch, wir hätte gerne X als Freiwilligen in unsere Organisation in England. Toll, das waren wirklich tolle Neuigkeiten und ich weiss man ist zufrieden mit mir, nur jetzt ging das Dokumentending wieder los und diesmal waren nur noch 2 Tage Zeit. Allerdings war es in diesem Fall für uns nur wirklich eine Seite die auszufüllen war und so lief das trotz der kürzeren Zeit alles sehr viel geregelter ab. Auch der Besuch der Französichen Jugendlichen in dem Internationalen Haus Sonneberg, den ich mitorganisiere läuft ganz gut. Irgendwie hatte ich das schon etwas beideite gelegt, weil es da solange nichts neues gab und es so wenig greifbar war, andererseits kamen die dann von der deutschen Seite mit nem tollen Konzept an und ich bin wieder neu motiviert. Ich versuche grade den Spass ins Französische zu übersetzten. Ganz schön schwierig aber es klappt nach und nach besser und ich habe neulich ein nettes Kompliment bekommen dass ich mich sehr verbessert hätte und er manche Absätze gar nicht ändern musste(das war so ein Antrag für einen Kurs "englische Unterhaltung" den ich in der Mission Locale aufbauen will). Na ja auf jeden Fall ist auch das bals soweit dass wir die Förderung beantragen können, ewiger Kampf um Fördergelder...Andererseits muss das noch ein paar Tage warten denn momentan hat mich eine Erkältung oder leichte Grippe erwischt und ich wurde nach Hause geschickt und das wo es grade läuft und auch was zu tun ist, es gibt nämlich auch nach wie vor Phasen wo ich mich nicht ganz ausgelastet fühle, hm ich schätze ich muss dann einfach wirklich Sprachübungen machen oder so, bis es wieder mehr gibt, aber irgendwie fällt es mir schwer "nichts" zu tun während die anderen arbeiten...
jau, dann soweit erstmal, vielleicht gibts den nächsten Post mal wieder in kürzerem Abstand, mal sehen ;).
Liebe Grüße ihr Lieben!


Mittwoch, 10. Dezember 2008

Hallo Welt,
ja ich weiß es geschehen noch Zeichen und Wunder, ich veröffentliche mal wieder was auf meinem Blog, uhuuu.
also nen ganzen Monat kann ich nicht so einfach aufholen, also fange ich mal beim letzten Wochenende an, an dem ich endlich mal in Paris war, jaja und schön wars, nachdem ich schon ein paar Mal dort umgestiegen bin, habe ich es endlich geschafft mal Paris überhalb den Metrostationen zu sehen und ich muss sagen es hat sich gelohnt, bin auf den Punkt dass ich dachte ich müsste sterben, meiner Meinung nach kann man Paris im Auto mit Selbstmord gleichsetzen! Um Glück musste ich nicht fahren un mein pote(Kumpel) hat sich als würdiger Fahrer erwiesen. Augen zu und durch, also ich nicht er;). Das crasseste war um den Champs-Élysées, die sind alle alle gefahren wie die irren, da stellt sich schon mal ein Auto quer wenn es auf der sechsspurigen Strasse irgendwoanders hinwill. Und der Freund und Helfer mittendrin, ganz ruhig, die Motoradfahrer an allen Seiten vorbei, uiuiui. Man braucht mit dem Auto etwas über ne Stunde in die Stadt und auch wenn es vom Ortseingang nicht mehr weit sein sollte, sollte man mindestens nochmal ne Stunde einplanen, aber na ja die Fahrt war schon ganz lustig und endlich war ich es mal die die ganzen blöden Touristikfragen gestellt hat und Matt keine Antwort wusste, in Berlin bin ja immer ich diejenige die keinen Schimmer hat;), also haben wir uns zusammen allen möglichen Blödsinn ausgedacht was sich hinter irgendwelchen Sachen versteckt. Der Anlass unserer Reise war ein Gig von Matt und dem Sänger der Band "Moresk" in ner Weinbar, nachdem wir also bei seinen Freunden angekommen sind hatten wir auch schon ein Glas Wein in der Hand, man lässt sich ja nicht lumpen;). Dann ging es auf dem Weg zur Bar bei dem "cave" vorbei, hier für Weingeschäft, wo der Freund der Ferundin usw. arbeitet, und was macht man da so, klar Weinverkosten,hihi, meine erste Weinverkostung, aber irgendwie hat keiner den Wein wieder ausgespuckt,tzz.Alles gute Weine, von nur ganz kleinen Bauern mit teilweise alternativen Methoder, der eine hat mir erzählt er spannt noch den Gaul vor weil das besser für den Boden und später den Geschmack ist und ich muss sagen es hat sich gelohnt. Danach brauchte ich erstmal was zu essen und bin doch direkt auf den "besten Döner Paris" gestoßen wie mir berichtet wird und für französiche Verhältnisse war er echt gut, schön mit Pommes oben drauf, wie das hier üblich ist;). Das Konzert war dann ganz lustig, eigentlich sind die ja ne Rockband, aber das passt nicht so zu Wein also haben die Jungs eher ruhigere Töne angeschlagen, hat mich irgendwie amüsiert! Dazu gabs natürlich guten Wein und leckere Platten mit Schinken, Käse toller Salamie und so weiter. Hab ich schon erwähnt dass ich mitlerweile ab und zu n Stück, wenn auch nur ganz klein, Käse probiere? Jaja ihr habt richtiog gehört, ich entdecke the french way of life;). Leider waren viel zu viele Geräusche um mich und alle haben so schnell geredet also fühlte ich mich entwas verloren, aber mit jedem Wein wurde es leichter, hihi(liebe Eltern, natürlich war es nur Traubensaft!!), nein es wurde auch leerer und ich konnte mehr verstehen, auf jeden Fall war es ein langer aber schöner Abend, aber natürlich wenig Schlaf, ich habe momentan das Gefühl ich könnte locker in den Winterschlaf verschwinden! Am nächsten Tag war dann Sightseeing angesagt, zum Glück mit Matt, der sowohl mit Orientierungssinn als auch mit ner Karte ausgestattet war, ich hab für Sonnenschein gesorgt, also perfekt für ne Besichtigungstour, ich wollte Paris fühlen, aber am meisten hatte ich das glaube ich schon im Auto;). Die Stadt hat mir echt gut gefallen, haben natürlich die wichtigsten Sachen abgearbeitet, aber es ist natürlich eine Stadt die man oft besuchen muss und ich freue mich auf ausgiebigere Touren im Frühling und Sommer! Leider mussten wir dann schon wieder Samstag fahren, da es Krach zwischen den liebenden Gastgebern gab und wir uns dezent zurückgezogen haben, auf dem Weg heim haben wir dann noch auf ner Party vorbeigeschaut, klar, Franzosen feiern wirklich sehr gern und dann bin ich totmüde ins Bett gefallen, aber doch irgendwann wieder aufgewacht, puh ;)
Mitterweile ist in Rouen Weihnachtsstimmung eingetrudelt, zum Glück erst jetzt und nicht schon wie bei uns im September und langsam kann ich mich auch damit anfreunden, überall schöne Lichter, ein kleiner Weihnachtsmarkt, der allerdings Schrott ist aber immerhin ne kleine Eislauffläche beeinhaltet. Es gibt auch Glühwein, allerdings hab ich nich nicht getestet ob der was taugt, ich war abgeschreckt von Anna Erzählung die warmen Wein bekam und dann Pulvergewürze zum selberreinstreuen, scheint aber nicht immer so zu sein und ich werde ihn wohl doch mal selber testen, wenn ich schon nicht mehr selber hinter dem Thresen stehe.
Na ja, ansonsten ist das nächste WE in Strasbourg geplant wo ein paar andere ne Vorweihnachtsparty schmeissen, die ich mir natürlich nicht entgehen lasse und Strasbourg hab ich ja auch noch nicht gesehen, soll ja ne sehr schöne Stadt sein, allerdings hab ich noch keine Mitfahrgelegenheit, aber das wird schon!
So Freunde jetzt muss ich mal los, ich hab heute ein Badmintontunier, ich hau sie alle weg, oder so ähnlich, na mal sehen, es sind gemischte Teams Anfänger und Fortgeschrittene, irgendwie habe ich es aber nicht in die oberer Liga geschafft, vielleicht liegt es daran, dass ich nie checke nach welcher Feldaufteilung ich jetzt spielen soll, das verursacht mehr Probleme als man denkt...also gut ich stell schon mal den Post rein, Fotos kommen später!
Liebe Grüße und Küsse aus dem schönen Frankreich eure kleine Französin

Montag, 10. November 2008

endlich neuigkeiten

Sorry sorry, hab lange nichts von mir hören lassen, das dürfte also ne längere Nachricht werden...Hat mich aber von gefreut von einigen Seiten gehört zu haben, ich müsste meinen Blog mal wieder auf Vordermann bringen, heisst ja immerhin er wird doch gelesen!!
Also wo fang ich denn an?
Hm, also auf jeden Fall hab ich chronischen Schlafmangel, soviel steht fest. Das frühe Aufstehen jeden Tag in der Woche, das On-Arrivel-Training in Rodez und an den Wochenende natürlich ordentlich Feiern (was ich viel mehr zu schätzen weiss, seit ich arbeite und nicht mehr jeden Tag die Möglichkeit dazu habe).
Am vorletzten Wochenende(ich hab wirklich lange nicht geschrieben) war Natali mal wieder in der Stadt und wir waren mal wieder zusammen unterwegs, was immer sehr lustig ist. Waren zu viert, die beiden Natali's, Daniel mein Mitbewohner und das Aupair Anna. Ein bisschen Erst ein bisschen vorglühen und dann wieder ins "betrunkene Boot". Aber diesmal waren die Bands ein bisschen albern, nett zum ein bissl rumhopsen, aber dann hatten zumindest Natali und Natalie noch Lust woanders hinzugehen, zu blöd, dass es bereits nach 2 Uhr war und alles andere am zumachen war. Als wir also im Sharivari ankamen, haben sie uns bereits wieder freundlich nach draussen gebeten. Wir kamen aber mit ein paar Franzosen ins Gespräch, die mit der Band die an dem Abend gespielt hat, beferundet waren und wurden von denen auf ne andere Party mitgenommen, die sehr cool war und wirklich mal ne gute Gelegenheit ein paar Franzosen besser kennenzulernen. Die Party war zwar noch nicht zu Ende aber gegen 5.30 Uhr rief dann doch unser Bett nach uns und wir haben uns verabschiedet. Tja, Samstag konnte ich dann nicht viel machen und hatte auch abends nicht mehr so rechte Lust zu Feiern...nur Schlafen;).
Am Sonntag war ich dann bei Xavier zum Essen eingeladen, holla die Waldfee, der Mann kann kochen, himmlich, ich wollte gar nicht mehr aufhören zu essen!
Aber natürlich war ich wieder länger da als gedacht und der Wecker stand auf kurz vor fünf weil der Zug nach Rodez so früh ging. Ich kann euch sagen das war ein Spass(denkste)!...11 Stunden Zugfahrt und 2 dicke fette Augenringe später bin ich endlich beim On-Arrival-Training angekommen. Zum Glück waren die meisten in einer ähnlichen Verfassung und der erste Abend war ruhig und kurz.
Das On-Arrival-Training ist genauso wie das Mid-Term-Meeting, Bestandteil eines jeden Europäischen Freiwilligendienstes mit dem Zweck sich über den Dienst auszutauschen, Probleme zu besprechen und Kontakte mit anderen Freiwilligen zu knüpfen, und so war es dann auch. Nach anfänglicher Verhaltenheit, waren wir eine super Truppe: 25 Freiwilligen aus 12 Nationen, wow welche Vielfältigkeit, das hat soviel Spass gemacht! Mit der Sprache war es manchmal etwas schwierig, denn es gab einige die weder französich noch englisch sprachen, was schon schwierig ist, aber es gab immer irgendwen der doch noch was auf ne andere Sprache übesetzen konnte und mit Händen und Füssen kommt man ja auch recht weit ;)
Meine beste Freundin für die Woche war ne Ungarin, viel Gesprochen haben wir zwar nicht, aber ansonsten hat das einfach gepasst und ich glaube trotz Sprachbarriere musste sich niemand ausgeschlossen fühlen.
Natürlich haben wir auch ein bisschen die Region erkundet. Rodez liegt schon ziemlich weit südlich, ich hatte auf warmes Wetter und Sonnenschein gehofft, stattdessen war es kälter als im Norden, viel Regen und sogar ein bisschen Schnee...mei mei. Zum Glück war das Wetter ganz okay an unserem Ausflugstag: Ich die höchste Brüche der Welt gesehen(Le Viaduc de Millau), von Sir Norman Foster. Sie ist teilweise 343 m hoch, schon sehr beeindruckend. Danach waren wir noch in Roquefort, wo der berühmte Käse hergestellt wird, wer kennt den nicht;)?? Zumindest stinkt der nicht so und so war die Führung durch die "Höhlen" eigentlich ganz cool. Leider ist die Woche viel zu schnell vergangen und wir waren alle ein wenig geknickt, weil wir überall in Frankreich verstreut sind und man sich doch nicht so oft sehen kann...aber kurz vor Weihnachten fahr ich mal nach Stassburg zu einer Vorweihnachtsfeier einiger Freiwilliger, wo bestimmt ne ganze Menge von der Truppe dasein werden. Sonntag Nacht war ich dann wieder hier in Rouen und um 8.30 Uhr ging die neue Woche pünktlich los und kaum war ich wieder einigermassen fit war auch schon wieder Wochenende;). Eigentlich wusste ich nicht so richtig was ich machen wollte/sollte, denn mein Mitbewohner ist jetzt mit dem AuPair zusammen und ich wollte mich da nicht unbedingt einklinken und das 5.Rad am Wagen spielen. Ich hab versucht meine Bekanntschaften von der letzten Feier zu erreichen, aber es ging keiner ran, also hab ich mich entschlossen einen kleinen Spaziergang zu machen um den Kopf freizubekommen und zu überlegen wie ich meinen Abend verbringen kann. Dabei bin ich dann zufällig(Rouen ist wirklich nihct so klein) auf Grille von der Party gestossen und hab mich mit den Jungs verabredet, manchmal bin ich echt ein Glückskind. So hab ich mal wieder ne nette Kneipe kennengelernt, die ich noch nicht kannte und dann waren wir wieder auf einer Feier mit sehr netten Leuten und hausgemachter französischer Musik, nur der Hain fehlte;)...Samstag ging allerdings mal wieder gar nichts, das ist echt mein ausruh-faulenzer Tag...aber irgendwie bekomm ich von dem französischen Bier immer nen Kater...und rien ne va plus!
Sonntag gings dann wieder besser und ich bin mit Xavier ans Meer gefahren, was mit dem Auto nur ne dreiviertelstunde entfernt ist. Das war so toll, supeschön, und da Xavier da aufgewachsen ist konnte er mir auch echt ne Menge schöner Orte zeigen! Es gibt dort tolle Kreidefelsen, ein bisschen wie auf Rügen, aber irgendwie sind die hier ein bissl brüchig und der Strand, leider kein feiner Sandstrand, ist überseht von grossen Felsbrocken die dem ganzen seinen ganz eigenen Charme verleihen. Boa und was hatten wir für ein Glück, es ist zwar Wettertechnisch nicht wirklich sehr kalt hier, noch kein für uns typischer November, aber es ist auch nicht wirklich schön, oft neblig und manchmal verregnet, aber gestern war es perfekt, die Sonne kam raus und wenn man gelaufen ist konnte man sogar noch die Jacke ausziehen, weil es sonst zu warm wurde. Dann noch mit ner warmen Schokolade den schönen Sonnenuntergang angesehen und voilà, fertig war der schöne Tag. Fotos folgen später, da ich grade auf Arbeit schreibe, haha, aber heute arbeitet eh keiner richtig (und so habe ich kein schlechtes gewissen), es ist total leer hier, da morgen Feiertag ist und viele nen Brücketag genommen haben, nur ich habs verplant, mist, muss ich verschlafen haben;). Na ja, ihr könnt euch denken was ich morgen mach...AUSSCHLAFEN! Heute Abend bin ich noch bei Isabell zum Essen eingeladen, mal sehen was es schönes gibt...vom Essen verstehen die Franzosen wirklich was!
Also gut, das wars soweit.
Hab euch lieb Freunde und Familie!
Liebe Grüsse
Natalie

Donnerstag, 23. Oktober 2008

Salut mes amis
In letzter Zeit gab es nicht so viel Spannendes und Aufregendes zu berichten, langsam wird mein Leben hier geregelter und routinierter und auch auf der Arbeit läuft sich alles ein, was ja auch gut ist!
Mein letztes Wochenende war sogar alles andere als spannend, irgendwie hat nichts so geklappt wie es sollte...obwohl so ganz stimmt das auch nicht, denn der Freitagabend fing ganz gut an. Ich war mit Isabell und Phillip im Konservatorium, wo es wohl ziemlich oft kostenlose Konzerte gibt. Diesmal gab es Robert Schumann als Kammermusik, ganz cool eigentlich. Witzig fand ich noch, dass am Abend vorher irgendwas finnisches gespielt wurde(Nordlichter)und Tobi ja nunmal grade da ist und auch grade Nordlichter gesehen hat. Zufälle gibts, oder Schicksal?, oder fällt es einem nur mehr auf wenn man eben solche Verbindungen hat? Wie auch immer für einen Moment waren beide Länder, so verscheiden sie auch sind, vereint. Gut dann also weiter zu einer Eröffnung einer Kunstwerkstatt, wenn ich das richtig verstanden habe. Das war eigentlich ganz schön wenn auch etwas kalt, denn die Musik spielte draußen. Zum Aufwärmen hab ich eine Brennnesselsuppe versucht, weil ich noch nie eine gegessen hatte, aber ich habe festgestellt dass es nicht ganz so mein Fall war. Das erste Problem war dann, dass ich Daniel, den ich dort treffen wollte verpasst habe, der schon wieder zu Hause war und mir dann erzählt hat er würde heute nicht mehr ausgehen wollen(er musste früh aufstehen). Nicht so schlimm ich wollte mich dann noch mit Anna treffen, die noch Kinder hüten musste und erst um 12Uhr fertig war. leider ist sie aber nicht zum verabredeten Zeitpunkt gekommen, weil die Eltern nicht zurück waren und die SMS an Daniels Handy ging. so ein Sch**. Nächster Tag: Ausschlafen, dass ist immer toll, aber ich war dann zu spät für meinen Fotokurs der nicht mehr aufzufinden war, obwohl die Empfangsdame meinte der Prof müsse hier irgendwo sein...wieder verpasst, menno; das war aber auch alles ein durcheinander. Der Sonntag war dann wieder ganz cool und ich war mit Anna ein bissl die ländlichere Gegend erkunden, zum Glück haben wir uns nicht allzu schlimm verlaufen...;). nachmittags hab ich dann Xavier gesehen mit dem ich eigentlich Kaffee trinken wollte, woraus aber doch wieder ein Bier geworden ist...die Franzosen hier trinken überraschend viel Bier!! Dann hab ich ihn noch zum essen eingeladen und so war es doch noch ein schöner Abend.
Anfang der Woche war ich dann etwas gefrustet(und müde, das sagt schon einiges), denn es beginnt mich zu nerven, dass ich für alles so unglaublich lange brauche...mal kurz was schreiben oder ausarbeiten dauert in einer anderen Sprache einfach eine kleine Ewigkeit und dann ist das Ergebnis dennoch meist nicht zufriedenstellend. zum Beispiel habe ich an einem neuen Flyer für den Freiwilligendienst gearbeitet, der Inhalt ist schon noch gleich geblieben, aber von den Formulierungen hat Jean-Clément fast alles noch mal umgeschrieben. Immerhin haben ihm auch ein paar Sachen gefallen und so war es nicht ganz so schlimm, aber dennoch war ich danach etwas demotiviert. Gestern hab ich mal für mich ne franzöische Bewerbung geschrieben, immerhin soll ich damit ja den Jugendliche auch helfen, es war nicht alles schlecht, aber vieles ist hier doch anders und na ja ich denke nicht, dass ich momentan jemand bin der da eine große Stütze ist, das hat mir die Korrektur wieder mal gezeigt...aber andererseits muss ich mich ja auch rantrauen, sonst lerne ich es nie. Mal sehen was das nächste Wochenende bringt, ich denke Natali komt vorbei, das war bis jetzt immer lustig, ja und nächste Woche bin ich in Rodez, kleine Extra-Ferien;), ich freu mich drauf!
Tschöö Freunde

Dienstag, 14. Oktober 2008

Jojojoooo Freunde
Hey Jethro, gibts dich/euch auch per Skype, ICQ? Ich nehme an nachdem du geschrieben hast, seid ihr gut angekommen??
...genau, aber wieder zurück zum Blog, was gibts Neues?
Es war wieder wochenende und es war auch wieder ein sehr schönes Wochenende!
Freitag ist ja eh auch schon immer halbes wochenende für mich da, es ja nur ein halber Arbeitstag ist..., ich liebe meinen einfach meinen halben Freitag!!
Endlich habe ich es auch geschafft, Tobis Geschenk abzuschicken! Unter der Woche ist das immer etwas schwierig, weil ich lange arbeite und die Post natürlich schon zu hat. Deshalb hat das auch so lange gedauert mit dem losschicken(für fanny, du warst ja so empört;)), aber jetzt ist es vollbracht! Ich war nur sehr geschockt von den Preisen und das hat mich doch einen Moment "good old gemany" vermissen lassen(uns ist eigentlich nicht so wirklich bewusst, dass Deutscjland wirklich preisgünstig ist!), allerdings nicht allzu lange! Ich war dann noch bei meinem Fotokurs, den ich Donnerstag geschwänzt hatte, weil ich kein Bock auf sein(Profs)Gelabere hatte. Er kann sich wirklich sehr sehr lange an sehr unwichtigen Punkten festhalten und ich muss manchmal aufpassen nicht einzunicken...Freitag war ich dann nun aber doch, weil ich ne Frage zu meiner Reflex hatte, mit der er mir leider nicht so helfen konnte, wie ich es mir gewünscht hätte. Na ja, ich bin clevererweise(das habe ich mir von Xavier abgesehen) ne Stunde zu meinem Kurs zu spät angetanzt und so war es doch glatt interssanter als normalerweise! Gewusst wie!
Abends war ich dann wieder bei Isabelle und Phillip zum Karten spielen, was doch sehr witzig war und schwunbs die wubs war es zwei durch..., aber Gott sei Dank, Wochenende, und ich konnte meinen ganzen Schlafmangel wieder etwas kompensieren, den ich über die Woche aufgebaut hatte. 11.30uhr hab ich dann doch mal die Bettdecke gegen Kleidung getauscht, hihi. Samstag war dann eher ruhig ich war beim "Maison Saint-Sever" wo ich auch meinen Fotokurs habe, die aber noch vieles mehr anbieten und da Tag der offenen Tür war, hab ich mir mal angesehen was es noch so gibt. Ich war sehr begeistert von einem Kurs, in dem aus Pappe Möbel gemacht werdenI ich habe ein paar Austellungsstücke gesehen und war sehr begeistert..., das muss ich auch noch machen!! Abends waren dann mein Mitbewohner Daniel, Anna das Aupair-Mädchen und ich in ner kneipe und später wieder im "Sharivari", das langsam unsere Stammkneipe wird. Dort haben wir noch einen anderen Deutschen und den oben genannten Jethro(Holländer) getroffen. Es ist immer etwas verrückt wenn man Landsleute (oder Gleichgesinnte) trifft, also haben wir uns gefreut und plötzlich war meine andere Natali auch wieder da und es war einfach nur alles toll und ich hatte Lust auf Feiern und Party machen...wir haben dann noch Freikarten für nen Club bekommen, nachdem "Sharivari" zugemacht hatte(um 2 Uhr wie hier alles) und sind dann noch dahin. Aber das war etwas versnoppt und die Musik auch eher semi, aber alles in allem trotzdem ziemlich lustig und ich um 5 im Bett. Auf dem Heimweg haben wir noch ein Auto mit Berliner Kennzeichen gesehen und nen Zettel hinterlassen, woraufhin ich am nächsten Morgen ne liebe Email bekam, nur dass es etwas dauerte bis ich kapiert hatte worauf die sich bezog;), aber jetzt treffen wir uns vielleicht mal mit den netten Autobesitzern! Aufstehen dann wieder um 12 Uhr, ahh ich liebe langea Ausschlafen. Habe mich dann wieder mit Phillip und Isabelle getroffen, denn es war Halbmarathon in der Stadt, bei dem Phillip mitgelaufen ist und Isabell und ich immer munter mit dem Fahrrad hinterher wollten, also hatte ich direkt noch sportliche Betätigung. Das Wetter war auch wieder zu geil und man konnte noch locker im Trägershirt unterwegs sein. Auch Samstag Nachmittag hab ich mich schon in kurzen Klamotten an die Seine gesetzt um was zu lesen..., geil geil geil, so muss es sein;). Ansonsten merkt man aber, dass es Herbst wird, es fällt Laub und morgens ist es ganz schön kalt, aber die Tage an sich sind noch sehr angenehm und ich kann nur sagen so lässt es sich leben.
Sonntag Nachmittag hab ich dann nochmal Xavier getroffen, der mir die Funktion meiner Reflex erklärt hat, jetzt kann ich also loslegen und bald meine ersten richtigen Fotos entwickeln.
Habe ich schon erwähnt dass ich Frankreich liebe? Tobi ziehen wir mal nach Frankreich?
Ich könnte mir das schon vorstellen! aber noch ist nicht aller Tage Abend und es gibt noch so viel zu entdecken in der Welt!, also packt eure sachen und los!
Schönen Abend euch, ich hebe mein Glas(der wein hier ist auch einfach ziemlich gut;))
bis bald und liebe grüße
die näadelie

p.s. abeit läuft auch, jean-clément ist wieder da, der jetzt eine Woche in Hannover war, und es ist einfach doch toller wenn er mir zur Seite steht und man immer nen Ansprechpartner vor Ort hat, irgendwie ist er hier doch meine erste Bezugsperson.

Montag, 6. Oktober 2008

Wochenende

So Freunde noch 10 Minuten Arbeitszeit, dann gehts heim...da es sich ja nun nicht mehr so wirklich lohnt was neues anzufangen, nutze ich doch einfach die verbleibende Zeit produktiv indem ich mal wieder meinen Blog update.
Was gibts denn nun so neues im Lande der guten Weine, Käse, des Petongs und der schönsten Sprache der Welt??Ja das fragt ihr euch sicher auch und so bringe ich mal ein bisschen Licht ins Dunkle:)...
Ich hatte ein tolles Wochenende! Sehr ereignissreich und ausgefüllt, obwohl ich Freitag Abend noch nicht wirklich so nen Plan hatte und gefürchtet hatte ich könne mich vielleicht zum ersten Mal langweilen...Ich hatte sozusagen schon einen Notfallplan entworfen, nämlich mal wieder alles zu machen wozu man sonst nicht kommt, man nicht gerne macht und eigentlich doch getan werden müsste. Die"gute"Nachricht: Meine Wäsche habe ich immernoch nicht gewaschen;)
Am Freitag war ich mit meinem Mitbewohner und einem andern Deutschen im Trois Pièce, einer Bar auf drei Etagen, daher der Name, in dem etwas Jazz (also ne BAnd)lief. Das war eigentlich an sich ganz witzig, wenn auch ein bisschen merkwürdig. Am besten lässt sich die Merkwürdigkeit erläutern, wenn man sich Ausdruckstanz vorstellt, aber eben nicht mit Bewegung sondern mit Gesang udn Handbewegungen(vielleicht hat sie auch ihre Mitte gesucht??), sehr strange...Aber der Abend war in dem Sinne eh nicht so der Bringer, weil unsere neue deutsche Bekanntschaft absolut nicht mein Fall war. Bis auf das Herkunftsland hatten wir nichts gemeinsam und er hat all meine schlimmen und sehr üblen BWLer Klischees mal wieder aufgefrischt. Man stelle sich vor ungefähr der dritte Satz war:" Na ja ich arbeite jetzt hier bei Bosch und bin einer von den ganz Großen!" Joa danke für die Info uns Tschüss, würde ich sagen...Ich weiss ich habe ein paar Vorurteile und es gibt auch ein paar BWLer Lichtblicke in meinem Leben(liebe Grüße an Jelli, Nicolas und Vroni;)), aber der Typ war echt furchtbar und der Abend nicht wirklich lang.
Der Samstag begann aber schon mal traumhaft, denn ich habe bis 11Uhr geschlafen, was n Traum(das frühe Aufstehen in der Woche zerrt schon ein wenig an meinen Kräften) und dann hab ich erstmal ungefähr ne Stunde gefrühstückt und es mir einfach nur gutgehen lassen, in Ruhe mit frischem Kaffee und Eichen, herrlich!
Dann kam ich auf die glohreiche Idee ich könne ja eine kleine Fahrradtour machen, denn es war nochmal schönes Wetter und ich bin ja nun Besitzerin meines coolen Oldschoolbikes. Aber wie es immer so schön ist kommt erstens immer alles ganz anders und zweitens anders als man denkt(oder so). Erstmal bin ich zur TouriInfo gelatscht um nach Fahradwegen zu fragen, aber die hatte zu und dann hab ich mich von der Stadtstimmung ergreifen lassen und hab mich noch etwas treiben lassen und promt eine supergeile rote Übergangsjacke gekauft, ein Traum in Rot! Hach ja das war ich dann wieder einmal ganz happy und bin mit der Absicht nun aber wirklich eine Fahradtour zu machen nach Hause zurückgekehrt. Bei meinem zweiten Versuch (ca. 5 Minuten Fahrt) kam ich dann an einem kleinen aber feinen Flohmarkt vorbei, der ganz viele tolle Sachen hatte und ich erst ein paar Kleinigkeiten und dann einen alten schönen sehr geilen Lederkoffer gekauft habe, für 4 Euro, das war nun wirklich das Highlight! Ich bin immernoch ganz glücklich und direkt ein klein bisschen verliebt(ich schaue ihm grade liebevoll auf die Lederhaut).Na ja auf jeden Fall musste ich wiedernach Hause, weil so konnte ich ja nicht weiterfahren.
Dritter Versuch, diesmal bin ich weitergekommen und habe noch ein paar neue Ecken von Rouen und Umgebung gesehen, wirklich sehr schön! Der Haken war nur, dass mich meine Strecke den Berg hochführte(eigentlich hab ich den Wald gesucht, aber gut Berge sind auch schön). Sowohl mein Fahrad als auch meine Beine haben gesteikt und wir haben gemeinschaftlich beschlossen wir wollen es nicht auf die harte Tour sondern schieben(soviel zur Fahrradtour). Der Berg war wirklich viel steiler und höher als gedacht, zum Glück habe ich das vorher nicht gewusst...aber ich wurde dann mit einem schönen Ausblick belohnt und bin tatsächlich noch durch ein paar kleine Dörfchen geradelt. Ich hatte mich beim hochkäpfen schon so auf das Runterrasen gefreut, aber leider fiehl das auch aus, denn meine Bremsen sind nicht die besten und ja, ich habe den Berg also wieder zum Großteil runtergeschoben,ahhhh.
Anyway, abends habe ich dann im Internet ein Kozert von ner Französischen Gruppe gefunden die ganz cool klangen(MySpace) und mein Mitbewohne und ich haben beschlossen hinzugehen.
Ich dachte es wäre nicht so weit und natürlich hab ich die Adresse vorher rausgesucht, aber nach ner viertelstunde Laufen stand ich wieder vor meinem Berg! nur 2 Strassen weiter links als am Nachmittag und er hat mich fiess angerinst, na ja immerhin war ich ja diesmal ohne Fahrrad! Wir also hoch und immer höher noch mal der selbe schöne Ausblick bei Nacht, schon voll in der Pampa, wir konnten uns schon nicht so richtig vorstellen, dass wir richtig seinen, aber die Strasse stimmte! Auf jeden Fall hörte die Strasse dann irendwo hinter nen großen Friedhof auf und wir waren leicht irritiert und ich voller schuldgefühle;). Also wieder runter und siehe da fast am Bergfuss haben wir es dann doch noch entdeckt und sind vorher einfach vorbeigelaufen, weil es noch nicht aufhatte(hiess übrigens Le Bateau Ivre -soviel wie das betrunkene Boot) und im Internet 117 statt 17 stand und wir es da nicht erwartet hatten!!
Aber das Konzert war wirklich genial und so haben sich die Stapazen dann am Ende doch noch gelohnt! Ich hab sogar ein Plakat abgestaubt und hab einfach die Musiker nach Autogrammen angelabert( eins: "Bisous à la plus jolie des Natalies"hach ja da freut sich natürlich das Mädchenherz;).

Ja und am Sonntag war ich dann mit Xavier(aus meinem Fotokurs) in Beauvais, am Arsch der Welt(also ca. ne stunde mit dem Auto)wo momentan ein Fotofestival stattfindet, nur scheinbar nicht am Sonntag und das meiste war zu. Ein paar haben wir dann aber doch noch gesehen, sogar eine draussen bei stürmendem Regen, ich glaube mein Regeschirm hat jetzt ne kleine Macke, aber solange es nur der ist;). Auf jeden Fall war es sehr witzig mit ihm und er ist echt nett und cool(wie die Franzosen eigentlich allgemein) und sehr geduldig im Erklären und zuhören, auch wenn ich mindestens doppelt solange brauche um eine Geschichte erzählen, weil ich ja immer die Vokabeln erklären muss die ich nicht kenne oder ich irgendwas erzähle und sich dann die Stirn in Falten legt, weil ich was merkwürdiges gesagt habe(aber der Akzent macht das wohl wieder wett;)). Ich war aber auch einmal ganz erschrocken als er irgendwas raushaute von wegen das Auge vom Huhn essen, also das Ei aber ich habe die Worte verwechset und war ganz geschockt dass die französiche Küche doch sehr viel exotischer ist als ich dachte. Ich habe dann immer wieder nachgefragt ob der das wirklich isst und er jaja klar du etwa nicht*g*...na ja als das Missverständnis dann aufgeklärt war, war ich beruhigt und mal wieder sehr belustigt was man denn alles so falsch verstehen kann, wenn man die andere Sprache noch nicht sooo perfekt beherrscht;), na ja wir hatten nen lustigen Sonntag und ich hab mal wieder ein anderes neues Bier entdeckt, die hier in der Regel gar nicht so schlecht sind...
Joa heute dann back to work, wieder aus dem Bett quälen und mutig, stark, stolz und schön natürlich auch, sein;)
Lief aber auch heute alles ganz gut und ich hatte mal wieder ein Treffen mit meinem bis jetzt Lieblingsschützling der auch mit EVS weg will und den ich mich irgendwie immer freue zu sehen. Allerdings ging dann ein Großteil des Nachmitages mit Übersetzungenschreiben darauf, mal eben nen Lebenslauf und Motivationsschreiben von Französich auf Englisch zu übersetzen, ist eben doch was anderes als mal eben in Irland anrufen und fragen ob Projekte offen sind oder ein Alltagsgespräch führen, aber wenn das so weitergeht schüttele ich auch bald ziemlich gute englsiche Lebensläufe aus dem Ärmel, etwas das einem ja doch ab und zu noch mal nützlich werden kann...
So Freunde dann wünsch ich euch nen schönen Abend!!
Bamberger hebt ein Bockbier für mich mit,menno das fehlt mir schon mit euch!
Bis bald!!