Viel ist passiert: vor Weihnachten ein paar Tage in der Schweiz verbracht, das Schneggala besucht in sehr schöner Umgebung und mit ganz tollem Schnee
Danach noch 4 Tage London, das mir als Stadt richtig gut gefallen hat.
Wieder in Rouen angekommen war ich ganz froh noch das Wochenende zur Erholung zu haben bevor es dann wieder mit dem Ernst des Lebens losging, die Arbeit: allerdings hab ich mich auch gefreut die Kollegen wiederzusehen, vor allem Jean-Clément, als mein Tutor wohl noch immer meine wichtigste Bezugsperson hier. Die ersten Paar Tage war es mit dem Französich wieder etwas schwieriger, zumindest mit dem sprechen, aber das hat sich eigentlich recht wieder eingestellt. Leider spreche ich mit meinem MiBeWo immer noch deutsch und ich tue aktiv zu wenig um mein Sprachniveau zu erweitern, aber so nach der Arbeit noch ein paar Lektionen durcharbeiten ist doch ganz schön hart, na ja und ich habe ja noch 7 Monate in denen sicher noch was geht.
Tja gute Frage was habe ich den letzten Monat eigentlich gemacht? Am Wochenende feiern mit den anderen EVS'lern, Aupairs oder den Franzosen, oder auch allen zusammen, nach wie vor am liebsten Shari Vari oder Bateau Ivre, die kleinen Musikbars mit Charme, oder aber auch davor oder danach in eine der Bars in der Nähe. Jean-Clément lacht mich immer aus wenn ich ihm sage wo wir waren, wahrscheinlich weil er in den selben Bars nur eben ein paar Jahre früehr rumgehangen hat, so nach dem Motto, jaja das waren noch Zeiten ;). Aber witzigerweise sind wir uns dieses WE zum ersten MAl über den Weg gelaufen, was ganz witzig war. Ich wollte ihm nicht auf die Nerven fallen immerhin latsche ich schon immer andauernd in sein Büro und ich dachte er würde das Private von Beruflichen strikt trennen, zumal das bei mir ja eh ein Zwischending ist, iregendwei arbeitet er mit mir und hat Verantwortung, andererseits sind wir halt doch Kollegen und da kann man auch mal nen Bier zusammen trinken wenn man sich über den Weg läuft. Hat auf jeden Fall gepasst! Ansonsten hänge ich noch viel mit Matt und Xavier ab und so ist eigentlich immer etwas los. Arbeitstechnisch läuft es auch ganz gut, kurz nach Silvester hatte ich erfahren dass einer meiner Jungs für ein Projekt in Armenien also mit dem Europäischen Freiwilligendienst gewählt wurde, was toll ist, es ist in der Tat nicht einfach die Plätze zu vermitteln, bzw. den Kandidaten dazu zu verhelfen sich gegen die anderen Bewerber durchzusetzen. Diese Blöden Dokumente auszufüllen und einzureichen hat mich allerdings einiges an Nerven gekostet. Erst hatten wir noch nicht die neuen Dokumente die nicht aufzutreiben waren, super, dann gab es so viele Unklarheiten und letztendlich besteht die französische Nationalagentur auf französisch, die spinnen als würde die ganze Welt selbstverständlich fr.sprechen*kopfschüttel*, also mussten wir die ganzen Angaben der armenischen Organisation übersetzten, eine Scheissarbeit. Aber egal als es endlich fertig war war ich doch ein bisschen stolz und froh dass es geschafft war, als die Nachricht kam, hey herzlichen Glückwunsch, wir hätte gerne X als Freiwilligen in unsere Organisation in England. Toll, das waren wirklich tolle Neuigkeiten und ich weiss man ist zufrieden mit mir, nur jetzt ging das Dokumentending wieder los und diesmal waren nur noch 2 Tage Zeit. Allerdings war es in diesem Fall für uns nur wirklich eine Seite die auszufüllen war und so lief das trotz der kürzeren Zeit alles sehr viel geregelter ab. Auch der Besuch der Französichen Jugendlichen in dem Internationalen Haus Sonneberg, den ich mitorganisiere läuft ganz gut. Irgendwie hatte ich das schon etwas beideite gelegt, weil es da solange nichts neues gab und es so wenig greifbar war, andererseits kamen die dann von der deutschen Seite mit nem tollen Konzept an und ich bin wieder neu motiviert. Ich versuche grade den Spass ins Französische zu übersetzten. Ganz schön schwierig aber es klappt nach und nach besser und ich habe neulich ein nettes Kompliment bekommen dass ich mich sehr verbessert hätte und er manche Absätze gar nicht ändern musste(das war so ein Antrag für einen Kurs "englische Unterhaltung" den ich in der Mission Locale aufbauen will). Na ja auf jeden Fall ist auch das bals soweit dass wir die Förderung beantragen können, ewiger Kampf um Fördergelder...Andererseits muss das noch ein paar Tage warten denn momentan hat mich eine Erkältung oder leichte Grippe erwischt und ich wurde nach Hause geschickt und das wo es grade läuft und auch was zu tun ist, es gibt nämlich auch nach wie vor Phasen wo ich mich nicht ganz ausgelastet fühle, hm ich schätze ich muss dann einfach wirklich Sprachübungen machen oder so, bis es wieder mehr gibt, aber irgendwie fällt es mir schwer "nichts" zu tun während die anderen arbeiten...
jau, dann soweit erstmal, vielleicht gibts den nächsten Post mal wieder in kürzerem Abstand, mal sehen ;).
Liebe Grüße ihr Lieben!

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